Blinddarmentzündung Symptome
Symptome der akuten Blinddarmentzündung
Eine Blinddarmentzündung tritt meist ganz plötzlich auf und zählt zu den häufigsten akuten Baucherkrankungen überhaupt. Deshalb sollte möglichst jeder die Anzeichen für Blinddarmentzündung kennen, vor allem Eltern ist angeraten, sich damit auseinander zu setzen, da die Krankheit im Kindesalter ganz besonders häufig auftritt. Blinddarmentzündungs-Symptome bei Kindern sollten stets ernst genommen werden, da die Gefahr eines Blinddarmdurchbruchs im Kleinkindalter höher ist als bei erwachsenen Patienten. Beobachten die Eltern also Blinddarmentzündungs-Symptome bei Kleinkindern, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursachen abklären und eine definitive Diagnose stellen zu können.
Symptome der Blinddarmentzündung bei Erwachsenen sind genau dieselben wie die Blinddarmentzündungs-Symptome bei Kindern:
- Plötzlich auftretende Schmerzen im Bereich des Bauches, meist rechtsseitig
- Schmerzen verstärken sich beim Husten, Niesen oder Laufen
- Schmerzen wandern bis zum Unterbauch, meist rechtsseitig
- Appetitlosigkeit, die mit Übelkeit und Brechreiz einhergeht
- Die Zunge ist weißlich belegt
- Temperaturerhöhung bis etwa 39 Grad
- Verstopfung und Blähungen
- Seltener auch Rückenschmerzen
Die genannten Symptome können entweder einzeln, alle gemeinsam, oder in verschiedenen Kombinationen auftreten. Die Art und die Stärke der Beschwerden kann von Patient zu Patient stark variieren. Deshalb ist eine Blinddarmentzündung auch für erfahrene Ärzte nicht immer ganz einfach zu diagnostizieren. Gerade diese Tatsache sollte ein Grund mehr sein, bei verdächtigen Symptomen schnellstmöglich einen Fachmann zu konsultieren, denn ein Laie ist keinesfalls in der Lage, eine Blinddarmentzündung auszuschließen.
Ein Sonderfall sind Diabetiker, bei den Betroffenen dieser Krankheit können die Symptome einer akuten Blinddarmentzündung derartig schwach ausfallen, dass selbst ein Blinddarmdurchbruch nicht richtig wahr genommen wird. Bei Diabetikern müssen auch geringste Beschwerden also besonders genau beobachtet werden, selbst wenn sie auf den ersten Blick nicht ernst erscheinen. Dies gilt insbesondere für Blinddarmentzündungs-Symptome bei Kleinkindern, die an Diabetes leiden.
Aber auch bei Kindern, die ansonsten gesund sind, werden zuweilen sehr unspezifische Symptome beobachtet. Hinzu kommt, dass Kleinkinder ihre Beschwerden nicht so genau beschreiben können wie erwachsene Patienten. Obwohl die Symptome der Blinddarmentzündung bei Erwachsenen denen bei Kindern sehr ähnlich sind, schildern die Kleinen diese oft ganz anders. Handelt es sich gar um ein Baby oder ein noch sehr junges Kleinkind, ist der sofortige Gang zum Arzt immer der sicherste Weg. Glauben die Eltern, erste Anzeichen für Blinddarmentzündung bei ihrem Baby zu entdecken, wird es kein Arzt übel nehmen, wenn er einmal umsonst konsultiert wird. In diesem Fall gilt unbedingt, lieber einmal zu oft Alarm zu schlagen, als einmal zu wenig, denn ein zu langes Abwarten kann fatale Folgen mit sich bringen. Ein Blinddarmdurchbruch ist immer ein lebensbedrohlicher Notfall und man sollte es möglichst niemals so weit kommen lassen. Zeigt eine Blinddarmentzündung Symptome, besteht bereits ein akuter Zustand und eine entsprechende Behandlung sollte zeitnah eingeleitet werden.
Sobald also eine Blinddarmentzündung Symptome verursacht, wird in der Regel die Operation auf die endgültige Diagnose folgen. Andernfalls kann es leicht passieren, dass die Krankheit chronisch wird. Das sollte natürlich möglichst vermieden werden. Selbstverständlich ist aber auch dann noch eine Operation der einzige Weg der Heilung. Wenn die Entzündung bereits chronisch geworden ist, wird eine schmerzfreie Phase abgewartet, um die nötige Operation und Entfernung des Blinddarms durchführen zu können. Danach verschwinden die Symptome und der Patient kann wieder ein beschwerdefreies Leben führen. Selbst unspezifische Begleiterscheinungen der Blinddarmentzündung, wie beispielsweise Rückenschmerzen, sind nach der Operation vollständig kuriert.
Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!