Fibromyalgie Symptome
Fibromyalgie ist oft nur schwer zu diagnostizieren, da es mehr als hundert Anzeichen für Fibromyalgie gibt. Es gibt also kein einheitliches Krankheitsbild. Ein gemeinsames Fibromyalgie Anzeichen ist der Muskelschmerz. Dabei kann man die Schmerzempfindlichkeit anhand einiger Druckpunkte präzisieren. Diese Druckpunkte werden im Fachjargon Tender Points genannt und sind Schmerzpunkte, die man ertasten kann. So gehören die Tender Points auf jeden Fall zu den Anzeichen für Fibromyalgie, die sich größtenteils an der Schulter, am Nacken, an den Hüften und am Rücken befinden. Weitere typischen Symptome bei Fibromyalgie sind:
- starke Muskelschmerzen
- Sehnenschmerzen
- Schmerzen in Rücken, Beinen und Armen, die nach einer körperlichen Anstrengung noch verstärkt werden
- Die Schmerzen werden als brenndend, schneidend oder dumpf empfunden
- Viele haben das Gefühl, dass die schmerzhaften Stellen anschwellen
Diese langanhaltenden Schmerzen, die oft Jahre bestehen bleiben, verstärken sich in den meisten Fällen durch körperliche Betätigung, aber auch durch Massagen oder Krankengymnastik. Nur bei wenigen Betroffenen nehmen die Schmerzen durch diese therapeutischen Anwendungen ab.
Weitere Fibromyalgie Symptome sind:
- Müdigkeit
- Gefühl des Abgespanntseins
- Schlafprobleme
- Ängste
- Depressionen
- Zittrigkeit
- Kopfschmerzen
- Reizdarm
Bei Fibromyalgie fühlen sich morgens die Gelenke des Betroffenen sehr steif an. Vor allem die Fingergelenke sind steif und geschwollen und nicht selten treten Ödeme an den Gelenken und an den Augen auf. Des Weiteren sind als Fibromyalgie Symptome die Verspannungeschmerzen zu nennen. Diese Verspannungen treten meist am Hinterkopf auf und ziehen dann über den Kopf nach vorne, wobei oft auchdie Augen betroffen sind. Die Muskelverspannungen können jedoch ebenso in der Muskulatur des Gesichtes und der Kiefern auftreten.
Andere Fibromyalgie Anzeichen zeigen sich durch:
- ein Gefühl, als hätte man einen Kloß im Hals
- Beschwerden im Magen-Darm Bereich mit Neigung zu Darmbakterien oder Hefen
- starke Menstruationsschmerzen – diese Unterleibs-Schmerzen treten oft auch außerhalb der Periode auf
- Herzrasen
- Atemnot
- Taubheitsgefühle oder Kribbeln in Armen und Beinen
- Kälteempfindlichkeit
- starkes Schwitzen
- Konzentrationsprobleme
- Wetterfühligkeit
- schnelle Erschöpfung bei körperlicher Betätigung
- Stimmungsschwankungen
Ebenso gehören Allergien zu den Symptomen bei Fibromyalgie, beziehungsweise sind die Betroffenen oftmals anfällig für Allergien. Die meisten Betroffenen haben immer mal wieder das Gefühl, Fieber zu haben, welches sich jedoch nicht bestätigt. Besonders durch die vegetativen Störungen werden Menschen, die an Fibromyalgie leiden, lange Zeit nicht ernst genommen und meistens irgendwann von ihrem Hausarzt an einen Psychologen überwiesen.
Viele Betroffene können schon alleine aufgrund der starken Erschöpfung und Müdigkeit nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen. Unter diesen Symptomen leiden die Menschen besonders schwer. Ebenso kommt es zu Konzentrationsschwierigkeiten und zu Erinnerungslücken, die sich besonders bei dem Kurzzeitgedächnis zeigen. Das Gefühl, neben sich zu stehen und wie benebelt zu sein (fibrofog genannt) kommt noch hinzu. Auch Kreislaufstörungen und starker Schwindel sind Anzeichen für Fibromyalgie, die das Leben der Betroffenen sehr beeinträchtigen. Auf die Arbeitsunfähigkeit folgt dann in vielen Fällen die Rente. Allerdings ist bei Fibromyalgie eine Bewilligung zur Rente nicht einfach. Für die Rente werden Befunde benötigt, die in den meisten Fällen bei dieser Erkrankung fehlen. Trotzdem sollten Betroffene den Gang zum Anwalt und zur Versorgungsstelle nicht scheuen, wenn sie durch die Symptome bei Fibromyalgie nicht mehr arbeitsfähig sind.
Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!