Gürtelrose Symptome



Die Symptome der Gürtelrose

Gürtelrose Symptome sind vielschichtig, wobei das charakteristischste Anzeichen für Gürtelrose der rötliche, Bläschen bildende Ausschlag ist, der sich – meist ausgehend von der Wirbelsäule – wie ein Gürtel um den Körper legen kann und vor allem am Brustkorb auftritt. Die Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine Krankheit, bei der sich Nervengewebe infolge einer Reaktivierung eines latenten Herpesvirus entzündet. Die Ansteckung erfolgt in aller Regel durch die Übertragung von Windpocken im Kindesalter. Danach ist der Mensch eigentlich ein Leben lang gegen diese Krankheit immun, durch Stress oder eine Schwächung des Immunsystems kann der Virus, der weiter im Körper vorhanden ist, jedoch reaktiviert werden und als Gürtelrose beim Erwachsenen erneut auftreten. Eine Ansteckung bei einer an der Gürtelrose erkrankten Person ist daher auch nur möglich, wenn man bereits die Windpocken hatte und in Kontakt mit dem Inhalt der Bläschenflüssigkeit kommt, deren Bildung innerhalb des rötlichen Ausschlags das bekannteste und deutlichste Gürtelrose Anzeichen ist. In Einzelfällen sind Ansteckungen mit Windpocken möglich. Gefährlich ist eine Infektion allerdings in der Schwangerschaft, weshalb bei Anzeichen für Gürtelrose die Gesellschaft von Schwangeren strikt zu vermeiden ist.

Im Krankheitsverlauf treten in der Regel folgende Gürtelrose Symptome auf: Zunächst zum Teil starke Schmerzen, Jucken und Brennen im Bereich des entzündeten Nervengewebes, auch Müdigkeit, leichtes Fieber oder Abgeschlagenheit. Diese Schmerzen spürt man bereits vor dem Hautausschlag, der sich dann zunächst rötlich auf der Haut bildet. Innerhalb dieser rötlich erhöhten Stellen zeigen sich dann pralle, reiskorngroße Bläschen. Diese platzen nach ein paar Tagen auf und der Ausschlag heilt dann normalerweise nach Ausbildung eines bräunlich-gelben Schorfs binnen einiger Wochen ab. Gibt man dem Juckreiz nach oder ergeben sich weitere Infektionen innerhalb der betroffenen Hautbereiche, kann es zu Vernarbungen kommen. Schwerwiegender ist oft eine Folgeerkrankung namens postherpetischer Neuralgie (PHN), bei der der Patient noch Monate bzw. Jahre später von starken Schmerzen im geschädigten Nervenbereich heimgesucht werden kann. Diese Komplikation tritt in bis zu 20% aller Fälle auf, mitunter bleiben die Schmerzen ein Leben lang.

Neben diesem normalen Verlauf kann es aber auch zu einer Erkrankung ohne Ausschlag kommen. Gürtelrose Symptome ohne Ausschlag sind die oben genannten grippeähnlichen Symptome, Juckreiz im entzündeten Nervenbereich. Bei Erkrankungen am Kopf gibt es neben dem Jucken folgende Gürtelrose Anzeichen: bei einem Befall des Gehörgangs Schwerhörigkeit und Schwindelgefühle, die bei schlechtem Verlauf auch zu Taubheit führen können. Ebenfalls besteht die Möglichkeit, dass die Augen oder das Gesicht betroffen sind. Folgen eines solchen Verlaufs können die vollständige Erblindung oder vorübergehende Lähmungserscheinungen im Gesicht oder gar der Verlust des Geschmackssinns sein. Daher sind Gürtelrose Symptome am Kopf besonders umsichtig zu behandeln. Weitere schwere Verlaufsformen der Gürtelrose können das Auftreten im Genitalbereich oder im schlimmsten Fall der Befall des ganzen Körpers mit Ausschlag sein. Letzteres ist lebensgefährlich und meist die Folge einer erheblichen Schwächung des Immunsystems, z.B. durch AIDS.

Die Behandlung einer Gürtelrose erfolgt durch virushemmende Mittel, sogenannte Virostatika. Komplikationen wie die erwähnte postherpetische Neuralgie lassen sich allerdings nur vermeiden, wenn die Gürtelrose frühzeitig erkannt und behandelt wird. Dies ist meist nicht möglich, da sich in der ersten Phase der Erkrankung zunächst Gürtelrose Symptome ohne Ausschlag zeigen und eine frühzeitige Diagnose daher nur selten gelingt. Die Behandlung einer als Folge einer Gürtelrose auftretenden Neuralgie erfolgt hauptsächlich mit Schmerzmitteln, mitunter werden Antidepressiva gegeben. Darüber hinaus können in schweren Fällen auch chirurgische Eingriffe notwendig sein.



Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!