Magenschleimhautentzündung Symptome



Die Magenschleimhautentzündung (Gastritis) kann sich mit akuten Beschwerden zeigen oder einen chronischen Verlauf nehmen.

Beim akuten Fall zeigt sich dies in Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung wie:

  • Bauchschmerzen, insbesondere im Bereich des Oberbauches
  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Schmerzen, wenn mit der Hand auf den Oberbrauch gedrückt wird
  • Übelkeit
  • In manchen Fällen Erbrechen
  • Appetitlosigkeit
  • Aufstoßen

Diese Symptome einer Magenschleimhautentzündung verschlimmern sich in den meisten Fällen nach dem Essen.

Bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung zeigen sich meistens gar keine Anzeichen für eine Magenschleimhautentzündung. Selten zeigen sich folgende Symptome einer Magenschleimhautentzündung:

  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Durchfall
  • Völlegefühl
  • Mundgeruch
  • Müdigkeit

Magenschleimhautenzündung SymptomeEinige Betroffene erleiden einen Hungerschmerz. Diese Personen können nur schwer Hunger aushalten, sind jedoch schnell satt und bekommen dann Bauchschmerzen oder ein Völlegefühl. Weiterhin kann es zu einem Druckgefühl in der Brust kommen, sowie zu Verdauungsstörungen, die sich meistens mit Durchfall äußern.

Manche an einer Magenschleimhautentzündung Erkrankte weisen einen Vitamin B12 Mangel auf. Löst sich die Magenschleimhaut, so entstehen Blutungen. Bei dieser erosiven Magenschleimhautentzündung kommt zu einem blutigen Erbrechen oder das Blut wird durch den Darm nach draußen befördert, so dass es als schwarzer Stuhl erkennbar ist.

Bleiben die Blutungen länger bestehen, kommt es zu einer Blutarmut, die Müdigkeit mit sich zieht. Treten Rückenschmerzen auf, so kann das ein Hinweis auf ein Magengeschwür sein. Genau abklären lässt sich die nur, wenn ein Arzt aufgesucht wird, der entsprechende Untersuchungen einleiten kann.

Symptome bei Kindern

Kleinkinder und Kinder können die Beschwerden einer Gastritis nur schwer mitteilen. Folgende Symptome bei Kindern sind möglich:

  • Nach dem Essen oder früh morgens klagt das Kind über Bauchschmerzen. Kleinkinder krümmen sich nach vorne, wenn sie unter Bauchkrämpfen leiden.
  • Erbrechen
  • Übelkeit, die auch während der Mahlzeiten auftritt
  • Appetitlosigkeit
  • Weinerlichkeit
  • dunkler Durchfall

Behandlung einer Magenschleimhautentzündung

Stress kann zu einer Entzündung der Magenschleimhaut führen, so dass bei einer Behandlung darauf zu achten ist, dass der Betroffene Stress reduziert, indem er lernt, mit stressbeladenen Situationen besser umzugehen. Weiterhin gehört in den Behandlungsplan eine Umstellung der Ernährung. Auf den Speiseplan gehören säurebindende Lebensmittel, wie beispielsweise Kartoffeln, Vollkornprodukte oder Gemüse. Zitrusfrüchte sollten gemieden werden, ebenso Fette, die nicht mehrfach gesättigt sind. Bei der Ernährung sollte man darauf achten, mehrere kleine Mahlzeiten einzunehmen, statt drei große. Je nach Schweregrad der Magenschleimhautentzündung werden Medikamente notwendig, die die Magensäure binden oder reduzieren. Für den leichten Verlauf einer Magenschleimhautentzündung können alternative Mittel helfen, die Beschwerden zu lindern.



Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!