Reizdarm Symptome
Reizdarm nervig aber keine ernsthafte Erkrankung
Der Reizdarm ist keine ernsthafte Erkrankung. Er ist eine funktionelle Störung, was bedeutet, dass die Reizdarm Symptome nicht auf eine körperliche Erkrankung zurückzuführen sind. Statistiken belegen, dass Frauen doppelt so häufig als Männer von den Reizdarm Anzeichen betroffen sind.
Was gib es für Symptome bei Reizdarm?
- Es kommt zu starken Bauchschmerzen und Übelkeit.
- Durchfall und Verstopfung können sich abwechseln.
- Deutliche Symptome bei Reizdarm sind, das Gefühl einer unvollständiger Entleerung.
- Schmerzhafte Blähungen.
- Der Stuhl ist hart oder wässrig.
- Schleim und Blut am Stuhl.
Beobachtet man diese Symptome über einen Zeitraum von mehr als 12 Wochen, so kann es sich um Anzeichen für Reizdarm handeln. Die endgültige Diagnose kann aber nur ein Arzt stellen. Oft treten weitere Symptome auf, die sich aber nicht gleich als Reizdarm Symptome deuten lassen. Dazu gehören:
- Kopfschmerzen
- Erschöpfungszustände.
- Schwindel.
- Übelkeit.
- Herzrasen und Herzstolpern.
- Unruhe.
- Schlafstörungen.
- Depressionen.
- Anspannung.
Auch diese Punkte können Anzeichen bei Reizdarm sein. Die Diagnose ist in diesem Fall schwerer zu stellen. Es gibt vier verschiedene Formen eines Reizdarm. Die richtige Form muss gefunden werden, um eine gezielte Behandlung beginnen zu können.
Die vier Formen des Reizdarms sind folgende:
- Die Durchfall Form. Hier sind es die Durchfälle, die die Hauptbeschwerden verursachen. Bedingt durch den Flüssigkeitsverlust kommt es oft noch zu Schwindel.
- Die Versopfungs Form. Als Beschwerden kommen hier infrage, Verstopfung und dadurch bedingte Bauchschmerzen.
- Die Schmerz verursachende Form. Hier stehen die Bauchschmerzen im Vordergrund.
- Die blähende Form. Es kommt zu Blähungen und verstärkter Gasbildung und damit kommt es auch bei Stuhlgang zu Bildung von Schleim.
Was tun, wenn Reizdarm Anzeichen auftreten?
Man sollte diese Anzeichen mindesten über 12 Wochen lang beobachten, kommt es zu keiner Besserung, muss der Arzt konsultiert werden. Dieser wird dann Umgehend eine Behandlung einleiten. Und diese kann wie folgt aussehen:
- Zunächst müssen organische Ursachen abgeklärt werden.
- Auch das Blut wird im Labor untersucht.
- Evtl. eine Psychotherapie, um Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen.
- Medikamente. Zur Regulierung der Stuhltätigkeit und gegen die Blähungen..
- Spezielle Ernährung.
- Ausreichende Bewegung.
- Es ist dringen auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten..
- Die Mahlzeiten sollten in kleinere Portionen über den Tag verteilt eingenommen werden.
- Man sollte auf scharfe Gewürze, blähendes Gemüse, Alkohol, Nikotin und Koffein verzichten.
- Eine ballaststoffarme Ernährung ist vorzuziehen.
Leben Sie entspannt und versuchen Sie Stress zu umgehen, denn diese Faktoren spielen oftmals eine große Rolle bei der Entstehung eines Reizdarms.
Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!