Syphilis Symptome
Was ist eigentlich Syphilis?
Syphilis gehört zu den Geschlechtskrankheiten und wird beim Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau übertragen. Auslöser sind die sogenannten Treponema Bakterien. Die Krankheit verläuft in verschiedenen Stadien und kann unbehandelt zum Tode führen. Ist eine Frau während der Schwangerschaft an Syphilis erkrankt, so kann sie ihr ungeborenes Kind über die Plazenta anstecken. Allerdings erst ab dem 4. Monat. Wir sie rechtzeitig behandelt, so kann die Ansteckung verhindert werden. Die Erkrankung war bereits kurz vor dem Aussterben, doch mittlerweile werden immer mehr Neuerkrankungen festgestellt. Am häufigsten ist der Mann von dieser Krankheit betroffen.
Was gibt es für Anzeichen der Syphilis?
Syphilis wird in verschiedene Grade eingeteilt. Zu den ersten Anzeichen der Syphilis bei Grad oder Stadium I. gehören:
- Es entstehen kleine rote Knötchen an Mund, After, Augen, Zunge und an den Geschlechtsteilen. Diese treten nach etwa 2-6 Wochen nach der Ansteckung auf.
- Nach einigen Wochen kommt es zu einem Hautausschlag, der bräunlich-rote Flecken verursacht. An den Hand- und Fußflächen bilden sich warzenähnliche Knoten.
- Es kann zu Schwellungen der Lymphknoten kommen.
- Es tritt ein Krankheitsgefühl mit Fieber auf.
- Grippeartige Beschwerden.
- Kopf- und Gliederschmerzen.
- Geschwüre an Penis, Scheide und Schamlippen, diese verursachen aber keine Schmerzen.
Diese Symptome können die ersten Anzeichen der Syphilis, bei Grad I. sein. Man kann sich nicht über die Toilette, Türgriffen oder im Schwimmbad anstecken. Zu einer Ansteckung kommt es nur durch sexuellen Kontakt. Deshalb immer mit Kondomen schützen. Sollte der Verdacht, bestehen an Syphilis erkrankt zu sein und eventuell die Anzeichen für Syphilis auftreten, muss unbedingt ein Arzt zurate gezogen werden. Die Krankheit kann allerdings erst 6 – 12 Wochen nach der Ansteckung durch ungeschützten Sex gestellt werden.
Syphilis Symptome bei Grad II.
Ist man mit dem Erreger infiziert, so kommen zu den Symptomen bei Grad I. weitere Syphilis Symptome hinzu. Diese können so ausfallen:
- Es kommt weiterhin zu starken Kopf- und Gliederschmerzen.
- Starkes Fieber kann auftreten.
- Die Lymphknoten können am ganzen Körper anschwellen.
- Der Hautausschlag verbreitet sich auf den gesamten Körper und beginnt zu jucken.
- Es bilden sich Papeln, vor allem in Hautfalten. Platzen diese auf, kann die austretende Flüssigkeit hochansteckend sein.
- Es kommt zu Schleimhautveränderungen am Mund und an den Genitalien.
- Haarausfall gehört ebenfalls zu den Anzeichen für Syphilis.
Werden diese Anzeichen der Syphilis erkannt, so sollte man sich schnellstens in ärztliche Behandlung begeben. Wird die Syphilis nicht behandelt, können die Symptome zwar abklingen, aber sie werden garantiert neu auftreten. Nach den Symptomen der Syphilis, der Stufe zwei kann es vorübergehend zu einem Stillstand kommen. Doch auch während dieser Zeit ohne Symptome gilt es bei sexuellen Kontakten aufzupassen, denn man ist nach wie vor hochansteckend.
Nach der Stillstandsphase geht die Erkrankung in Stufe III. Die Symptome können weitaus heftiger ausfallen.
- Die kompletten Lymphknoten und die Haut ist befallen.
- Die Erreger haben sich mittlerweile im ganzen Körper ausgebreitet.
- Innere Organe werden befallen. Dazu gehören die Blut- und Luftwege, der Rachenraum, die Speiseröhre, der Magen, die Leber, die Knochen und die Muskeln.
- Der Hautausschlag wird stetig schlimmer und das Jucken prägt sich immer mehr aus.
- Die Augen werden in Mitleidenschaft gezogen.
- Die Knoten verhärten sich und können aufplatzen.
Die Symptome der Syphilis bei Grad IV.
- Es kann zu schweren neurologischen Störungen kommen. Der Ausbruch kann bis zu zwanzig Jahren nach der Ansteckung sein.
- Eine Hirnhautentzündung kann entstehen. Welche zu Demenz führen kann.
- Das Rückenmark und die Nerven können beschädigt werden.
- Die Funktionen von Blase und Darm können nicht mehr gesteuert werden.
- Es kann zu einer vollständigen Körperlähmung kommen.
Egal ob Mann oder Frau, wenn man Anzeichen einer Syphilis bemerkt, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Denn mit einer rechtzeitigen Antibiotika Behandlung, kann man den Erreger rechtzeitig in den Griff bekommen und das schlimmste verhindern.
Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!