Zeckenbiss Symptome



Sie sind kleine, aber dennoch stellen sie eine große Gefahr dar. Die Rede ist von Zecken. Die winzigen Spinnentiere gehören zu den wichtigsten Krankheitsüberträgern. So sind Zecken die Hauptüberträger der Borreliose. Das Heimtückische ist, dass ein Zeckenbiss oft lange unbemerkt bleibt. Da die Tiere bei ihrem Biss ein Betäubungsmittel sowie einen Entzündungshemmer in die Wunde geben, sind die Zeckenbiss Anzeichen in ihrer Intensität eher gering ausgeprägt. Hält man sich also in Gebieten auf, in denen ein Zeckenbiss sehr wahrscheinlich ist, sollte man ziemlich genau auf Zeckenbiss Symptome achten. Je länger die Zecke am Körper hängt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit sich an so gefährlichen Krankheiten, wie Borreliose anzustecken. Bei dieser Erkrankung findet die Übertragung in der Regel acht bis zwölf Stunden nach dem Stick statt.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Die Zeckenbiss Anzeichen sind kaum wahrnehmbar. Meist ist es ein kurzer steckender Schmerz, der von einem leichten Juckreiz begleitet wird. Er ist in etwa mit einem Mückenstich vergleichbar. Allerdings sind sowohl Schmerzen als auch Juckreiz hier deutlich weniger ausgeprägt. Aus diesem Grund sollte man sich nicht darauf verlassen den Zeckenbiss sofort zu bemerken und entsprechende Vorbeugemaßnahmen ergreifen. Wenn nämlich Symptome einer gefährlichen Infektion auftreten, kann es bereits zu spät sein.

Woran erkennt man, ob ein Biss gefährlich ist?

Der Zeckenbiss an sich ist ungefährlich. Die übertragbaren Krankheiten sind die Gefahr, die von den winzigen Tieren ausgeht. Sollten nach dem Zeckenbiss Symptome von Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis auftreten ist der sofortige Arztbesuch notwendig. Bei der FSME handelt es sich um eine Gehirnhautentzündung. Ihre Anzeichen sind mittelschweres Fieber und unter Umständen grippeähnliche Erscheinungen. Gegen sie ist eine vorbeugende Impfung möglich. Gegen die Borreliose ist leider keine Impfung möglich. Auch bei ihr treten grippeähnliche Symptome, wie Kopf- und Muskelschmerzen sowie eine leichte Lymphknotenschwellung auf. Das Fieber ist hier mit durchschnittliche 38 Grad schwächer ausgeprägt als bei der FSME. Charakteristisches Symptom sind die starken Schweißausbrüche. In der Hälfte der Fälle ist eine Rötung der Bissstelle zu sehen, die ein eindeutiges Symptom der Borreliose darstellt. Diese Rötung breitet sich aus, blasst dabei aber in ihrem Zentrum wieder aus. Wird die Borreliose erfolgreich behandelt, sollte man noch Monate bis Jahre später wachsam bleiben. Eine Behandlung ist innerhalb des ersten Monats nach der Infektion mit Antibiotika möglich. Trotzdem sind Rückfälle möglich: Die Krankheit bricht nicht selten mit veränderter Symptomatik wieder aus. Die Spätsymptome sind Muskel-, Gelenk- und Nervenentzündungen, chronische Kopfschmerzen, Augenprobleme, Hauterscheinungen sowie Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen.



Beschriebene Symtome und Anzeichen dienen der allgemeinen Information und ersetzen in keinster Weise eine ärztliche Untersuchung bzw. einen ärtzlichen Rat!